Der Eisenbahnknoten Halle ist für die gesamte Region und weit darüber hinaus von herausragender Bedeutung.
Er ist Knotenpunkt bedeutsamer Achsen im Schienennetz der Deutschen Bahn:
- Dresden–Leipzig–Halle–Magdeburg–Hannover/Schwerin
- Berlin–Halle–München/Frankfurt Main sowie
- Cottbus–Falkenberg–Halle–Sangerhausen–Kassel
Des Weiteren beginnt in Halle die Strecke nach Sandersleben–Halberstadt und es gibt ein S-Bahnnetz mit Verbindung nach Leipzig.
Das Projekt
Mit dem Ausbau des Knotens Halle entsteht eine leistungsfähige Schieneninfrastruktur, die die gesamte Region an den Zugverkehr der Zukunft anbindet. Der Knoten Halle erstreckt sich über eine Länge von rund neun Kilometer innerhalb des Stadtgebietes. Aus südlicher Richtung wird die Neubaustrecke Erfurt–Halle/ Leipzig (VDE 8.2) an den Knoten angebunden, in nördlicher Richtung die Ausbaustrecke Halle/Leipzig–Berlin (VDE 8.3). Das Gesamtvorhaben soll die strategische Bedeutung des Knotens und des Hauptbahnhofs Halle im Bundesland Sachsen-Anhalt weiter stärken - als Übergangspunkt zwischen Fern- und Regionalverkehr.
Das Projektziel
Ziel ist die Verkürzung der Reisezeiten im Knoten durch die Erhöhung der Ein-, Aus- und Durchfahrtgeschwindigkeiten. Durch den Ausbau gewinnt der Knoten Halle weiter an Bedeutung. Bis 2017 wird Halle an die Hochgeschwindigkeitstrecke München–Berlin angebunden.




