Das Bauverfahren des Osterbergtunnels
Der 2082 Meter lange, aus zwei eingleisigen Röhren bestehende, Osterbergtunnel wurde mittels konventionellen Spreng- und Baggervortrieb als zweischalige Gewölbekonstruktion mit einer Außenschale aus Spritzbeton und einer Innenschale aus Gewölbebeton gebaut. Beide Schalen sind mit einer Luftpolsterfolie konstruktiv getrennt.
Der Tunnelquerschnitt wurde abgestuft ausgebrochen: Der vorauseilenden Kalotte folgte der Ausbruch von Strosse und Sohle. Die Querstollen wurden dicht hinter dem Kalottenausbruch aufgefahren, so konnten die Querfahrten der Tunnellogistik vom Strossen- und Sohlausbruch getrennt gehalten werden.




