Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr. 8

 Bahnmagistrale Nürnberg–Berlin

Erschütterungsschutz

Neben dem Schallschutz wird auch dem Erschütterungsschutz eine große Bedeutung beigemessen, daher werden insgesamt ca. 1.500 Meter Tunnelgleis mit sogenanntem Masse- Feder-System ausgestattet. Durch eine elastische Lagerung wird der Gleisoberbau und der Tunnel schwingungstechnisch voneinander entkoppelt. Die große träge Masse des Fahrbahntroges bewirkt in Kombination mit den elastischen Elementen eine Schwingungsisolierung, so ist es möglich die Entstehung von Erschütterungen zu minimieren.

Prinzip Masse-Feder-System
Prinzip Masse-Feder-System (Grafik: DB AG)

Weitere vorgesehene Erschütterungsschutzmaßnahmen sind sogenannte besohlte Schwellen, bei denen die Betonschwellen an der Unterseite eine dämpfende Matte aufgeklebt bekommen. Darüber hinaus sollen im Bogen bei Großreuth in drei von vier Gleisen sogenannte Schottertröge zum Einsatz kommen. Dabei liegt das gesamte Schotterbett in einer Stahlbetonwanne, die zudem mit Unterschottermatten ausgekleidet werden. So wird größtmöglicher Erschütterungsschutz auch im Bereich des Schotteroberbaus erreicht.

Der konkrete Bedarf an Schutzmaßnahmen wird im Rohbau und nach Fertigstellung der Strecke überprüft und soweit erforderlich angepasst.

Erschütterungsschutz im Bereich des Schotteroberbaus
(Grafik: DB AG)

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Bahn in Europa: Stärken – Verbinden

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