Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr. 8

 Bahnmagistrale Nürnberg–Berlin

Das System Feste Fahrbahn Bögl

Das System Feste Fahrbahn Bögl besteht aus vorgefertigten Gleistragplatten, die in Längsrichtung gekoppelt sind. Diese Bauweise führt zu einem homogenen Fahrweg mit gutem Langzeitverhalten. Das System kann auf Erdbauwerken, Rahmenbauwerken, in Tunneln und Trögen eingesetzt werden, wie auch auf Brücken.

System Feste Fahrbahn Bögl
System Feste Fahrbahn Bögl (Foto: DB AG)

Zahlen und Fakten

Bauhöhe (von OK HGT bis OK Schiene): 474 mm
Plattenlänge (Systemlänge: nominal 6,5 m): 6,45 m
Plattenbreite: 2,55 m
Plattenhöhe: 0,20 m
Gleishöcker: 10 Paare je Platte;
Abstand 650 mm
Vorspannung: in Querrichtung
Längskopplung: GEWI-Stahl

Die Vorteile des Systems:

  • wartungs- und instandhaltungsfreier Fahrweg mit hohem Quer- und Längsverschiebewiderstand
  • gleichbleibend hohe Qualität und Herstellungsgenauigkeit durch Fertigteilbauweise
  • keine Verzögerungen durch einzuhaltende Abbindezeiten von Ortbeton auf der Baustelle
  • Schwind- und Kriechvorgänge im Beton sind zum Zeitpunkt der Plattenverlegung weitgehend abgeklungen
  • präzise Gleislage ohne Nachjustieren
  • hoher Fahrkomfort
  • geringer Verschleiß am rollenden Material und an den Schienen
  • unbegrenzte Korrekturmöglichkeiten bei Setzungen
  • schnelle Inbetriebnahme bzw. Wiederbefahrbarkeit der Gleise nach Korrektur-/ Reparaturmaßnahmen
  • jeder zugelassene Schienenbefestigungs- Typ ist einsetzbar.
  • durch Studien belegte, hervorragende LCC-Struktur

(Quelle: Firmengruppe Max Bögl)

Prinzipdarstellungen des Systems Feste Fahrbahn Bögl

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Aufbau der Festen Fahrbahn System Bögl (Grafik: Firmengruppe Max Bögl)
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Aufbau der Festen Fahrbahn System Bögl (Grafik: Firmengruppe Max Bögl)

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