Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr. 8

 Bahnmagistrale Nürnberg–Berlin

Rettungskonzept

Für den Güterzugtunnel und die anschließenden Streckenabschnitte wurde ein eigenständiges Flucht- und Rettungskonzept aufgestellt. Es sieht vor, dass im Abstand von 500 Metern je ein Notausgang errichtet wird. Diese Notausgänge sind eigenständige Bauwerke, die separat in Schächten errichtet und an die Tunnelröhre angeschlossen werden. Sie sind u. a. mit einer Sicherheitsschleuse, Löschleitungen usw. ausgestattet.

Beispielhafter Querschnitt eines Notausgangs
Beispielhafter Querschnitt eines Notausgangs (Entwurf: DB AG)

Zahlen und Fakten

Notausgänge 14 Stück
Lichte Weite 500 m
Notausgang Nr. 6 naher Pegnitzquerung
Notausgang Nr. 6 naher Pegnitzquerung (3D-Visualisierung: DB AG)

Innerhalb der Tunnelröhre sind beidseitige Fluchtwege entlang der Gleise vorgesehen. Durch entsprechende Kennzeichnung dieser wird das Zugpersonal im Notfall zielgerichtet zum nächsten Notausgang geführt. An der Oberfläche enden die Treppenschächte, die zum Teil bis zu 30 Meter in die Tiefe reichen, in Schachtkopfgebäuden. Über diese dezent gehaltenen Bauwerke erfolgt entgegen der Fluchtrichtung auch der Angriff der örtlichen Feuerwehren und Rettungskräfte.

Rettungswegschema in Röhre, Stollen, Schacht und an der Oberfläche
Rettungswegschema in Röhre, Stollen, Schacht und an der Oberfläche (3D-Visualisierung: DB AG)

Die Rettungszufahrt erfolgt über öffentliche Straßen und Wege. Die Zufahrten zu den Notausgangshäusern werden nach modernen europäischen Standards ausgebaut. An den Portalen wird es darüber hinaus Rettungsplätze geben.

Rettungsplatz an der Rothenburger Straße
Rettungsplatz an der Rothenburger Straße (3D-Visualisierung: DB AG)

Das Zugpersonal kann im Havariefall über Funk oder örtlich installierte Notrufeinrichtungen die Betriebszentrale informieren. Die sicherheitstechnische Ausstattung des Tunnels erfolgt gemäß der gültigen Vorschriften, u.a. den Richtlinien der DB AG.


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Bahn in Europa: Stärken – Verbinden

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