Schallschutz
Die durch den Zugverkehr entstehenden Auswirkungen von Schall und Erschütterungen wurden unter Berücksichtigung der 16. Bundeslärmschutzverordnung für die gesamte Strecke untersucht.
Im Ergebnis werden insgesamt 3.710 Meter Schallschutzwände (SSW) mit Höhen zwischen 1 und 5 Meter über Schienenoberkante (SOK) geplant. Zusätzlich zu den SSW werden Teile des Bodenaushubs für Schallschutzdämme in Form von Geländemodellierung mit Landschaftsgestaltung wiederverwendet. Ein Teil hiervon ist in der folgenden Darstellung zu sehen.
Die Innenwände der offenen Trogbauwerke, über die die Güterzüge in den Tunnel hinabgeführt und hinaufgeführt werden, werden mit schallabsorbierender Auskleidung versehen, um die Schallemission zu reduzieren.
Zusätzlich zu den o. g. Schallschutzmaßnahmen kommen auf der Güterzugstrecke insgesamt 6.670 Meter „Besonders überwachtes Gleis“ (BüG) zum Einsatz. Bei dem BüG werden regelmäßige Kontrollen des Schienenweges mit Schallmesswagen vorgenommen. Bei Erfordernis wird das Schienenprofil mittels Schleifen nachbearbeitet. Durch diese Maßnahmen wird eine Reduzierung der Schallemission von 3dB(A) erzielt.
Während der Bauphase werden zusätzlich, aufgrund von Schallemissionsschutz, Einschränkungen der Bauzeiten und Auflagen für Maschinenemission definiert.
Schallschutz Informationsbroschüre der DB AG




