Südanbindung Nürnberg
Die Tunnelstrecke mündet im Gleisbogen zwischen Tiefem Feld und Großreuth in die Bestandsstrecke 5950, die dort ebenfalls in Bogenlage ist. Die zwei Bestandsgleise werden nach bogenaußen bzw. bogeninnen verschoben und erneuert. In den Zwischenraum werden die neuen Gleise der Strecke 5955 gelegt. In diesem Bereich sind für alle vier Gleise Schotteroberbauten vorgesehen. In einem Teilabschnitt werden Erschütterungsschutzmaßnahmen berücksichtigt, so dass auch bei dicht an der Strecke stehenden Gebäude kein Erschütterungen oberhalb der gesetzlich zulässigen Toleranzen zu erwarten sind.
Die Gleispaare laufen im neuen „Abzweig Kleinreuth“ zusammen. Die Verbindungsweichen liegen in etwa bei der Brücke der Wallensteinstraße über der Gleisanlage. Die Straßenbrücke bleibt dabei im Wesentlichen unverändert. Sie erhält an den Stützenfüßen einen Anprallschutz sowie neuen Oberleitungsberührschutz an den Brückengeländern. Bei letzterem werden die heute auskragenden Metallplatten entfernt und das Geländer gegen geschlossene Glaselemente ausgetauscht.
Auf der Bogeninnenseite wird von der Brücke Rothenburger Straße bis zur Brücke Wallensteinstraße durchgängig eine Schallschutzwand von ca. 5 Meter Höhe im minimalen Abstand zum Gleis errichtet. So wird für die Anwohner Schallschutz im Sinne der 16. Bundeslärmschutzverordnung gewährleistet.
Auf der Seite der Uffenheimer Straße werden an der Straße selbst einige Veränderungen vorgenommen. Zwischen Rothenburger Straße und Hügelstraße wird eine landschaftlich gestaltete Geländemodellierung errichtet und die Uffenheimer Straße an die westliche Seite verlegt. Sie erhält durchgängig eine neue Fahrbahndecke und wird als Feld- und Waldweg nutzbar sein. Zudem werden auf der Geländemodellierung Spazierwege angelegt.
Östlich der Hügelstraße wird die Uffenheimer Straße nur geringfügig angepasst. Dort wird ebenfalls eine Schallschutzwand errichtet. Die Hügelstraße selbst bleibt im Wesentlichen unverändert. Es wird jedoch ein Regenrückhaltebecken für die Eisenbahnentwässerung angelegt (vgl. Darstellung oben).
Zwischen Hügelstraße und Wallensteinstraße wird eine weitere Geländermodellierung errichtet werden. Auch hier ist ein landschaftlich ansprechende Gestaltung in Abstimmung mit den Umweltbehörden und dem Stadtplanungsamt Nürnberg vorgesehen.
Die Güterzugstrecke endet bei Kilometer 4,8. Das entspricht in etwa der Brücke der Wallensteinstraße über die Gleisanlage. Weiter in Richtung Hohe Marter ist in diesem Teilprojekt des VDE 8.1 bisher kein Ausbau vorgesehen. Das VDE 8.1 endet hier.




